Ob man einen Babysitter sucht, eine Bohrmaschine oder Leiter ausleihen möchte, Hilfe beim Tragen einer Wasserkiste benötigt, etwas zu verschenken hat oder sich ganz einfach mit netten Menschen treffen möchte, die Plattform „nebenan.de“ macht dieses alles möglich. Sie ist aufgeteilt in sogenannte Nachbarschaften, also Gebiete, die einem Nutzer vertraut sind. Diese Nachbarschaft hat einen Namen und definierte Grenzen. Nur als Anwohner hat man die Möglichkeit, sich für eine Nachbarschaft „auf nebenan.de“ anzumelden. Sobald man erfolgreich registriert ist, findet man auf der Startseite seiner Nachbarschaft immer alle Neuigkeiten auf einen Blick. Man kann ganz einfach mit seiner Hausgemeinschaft, seiner Nachbarschaft oder den angrenzenden Nachbarschaften kommunizieren. All das geschieht immer geschützt vor Blicken von außen oder Suchmaschinen. Mit den verschiedenen Rubriken “Beiträge”, “Markplatz”, “Veranstaltungen” oder “Gruppen” findet man immer das richtige Umfeld für seine Ideen oder Fragen.
Zum freundlichen Tonfall „bei nebenan.de“ trägt vermutlich wesentlich bei, dass sich jeder neue Nutzer mit seinem Personalausweis als echter Bewohner seines Viertels ausweisen muss und dass alle auf der Seite auch mit ihren echten Namen erscheinen. Man geht anders miteinander um, denn man könnte sich ja jederzeit auf der Straße begegnen.
Die Nutzung der Plattform ist zurzeit noch kostenlos, sie wird finanziert von Investoren wie Lakestar und Burda, aber man fragt sich natürlich, wie es irgendwann in der Zukunft aussieht. Die Gründer, Christian Vollmann und Till Behnke, können sich beispielsweise kostenpflichtige Premium-Profile vorstellen, für Handwerker, öffentliche Institutionen, aber auch Privatnutzer, die keinerlei Werbung sehen wollen.
Derzeit geht es bei „nebenan.de“ wie bei so vielen Start-ups vor allem darum, möglichst schnell zu wachsen. Bislang sind rund 1 Mio Nutzer in ca. 7000 Nachbarschaften in Deutschland über die Plattform vernetzt.
Neben dem Vortrag von Herrn Schmengler zeigt Heinz Zimmermann, Mitglied des Kreisseniorenbeirats, eine Präsentation über die Arbeit des Kreisseniorenbeirates, die er bei einem Besuch im Mai im Partnerlandkreis Kwidzyn (Polen) auf einem Kongress vortragen durfte.
Besucher sind zu dieser Sitzung herzlich eingeladen.

