Gruppenbild bei einem Besuch einer Delegation des Kreisseniorenbeirats in KwidzynZur Veranstaltung am 18.05. begrüßen wir auch eine Delegation aus unserem Partnerlandkreis Kwidzyn, Polen, die über Pflegeeinrichtungen in Kwidzyn und Perspektiven in der Pflege bis 2030 berichten werden.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Vortrag von Herrn Dr. Bleses vom Institut Arbeit und Wirtschaft (iaw), Bremen. Herr Dr. Bleses berichtet über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Pflege.
Zum Abschluss spricht Frau Ingeborg Kück über: „Kurzzeitpflege – Moderne Ansätze in der Umsetzung am Beispiel der geplanten Pflegestätte im Landkreis Osterholz.
Die Veranstaltung ist öffentlich und beginnt um 09:00 Uhr.
Das Projekt „KoLeGe“ - Interagieren, koordinieren und lernen -, wir stellen es am 02.03. auf der Sitzung vor, behandelt die Veränderungen, die durch die Digitalisierung in der ambulanten Pflege in unterschiedlichsten Bereichen schon realisiert oder zu erwarten sind. Das Projekt hat zum Ziel, die Potentiale, die in der Digitalisierung der ambulanten Pflege liegen, für Mitarbeiter und Pflegeeinrichtungen zu heben.
Es behandelt den technischen Innovationsgehalt, vom Smartphone bis zum TeleCare, genauso wie die Arbeitsorganisation und die notwendige Anpassung der Kompetenzen der Führungskräfte.
In dem Projekt wurde auch ein Handbuch mit dem Titel“ Handlungsleitfaden für die Praxis“ erstellt, hier ein kleiner Auszug:
„Die Digitalisierung der Arbeit in der ambulanten Pflege ist ein umfassendes organisatorisches Veränderungsprojekt: » Zum einen verändert sie grundlegend die organisatorischen Arbeitsmittel, ersetzt sie sogar in größeren Teilen und muss in die Organisation und Arbeitsprozesse sinnvoll eingefügt werden. » Zum anderen wird digitale Technik in einen Arbeitsbereich eingeführt, in dem die erfolgreiche persönliche Zuwendung und Interaktion mit unterstützungsbedürftigen Menschen den Kern des Arbeitssinns und damit der Arbeitszufriedenheit für Pflegekräfte bildet. Ein zusätzlicher Technikeinsatz, der für Pflegekräfte zunächst einmal in seinen Anforderungen und seinem möglichen Nutzen für die „eigentliche“ Pflegearbeit kaum einschätzbar ist, stößt schnell auf Ablehnung. Die Organisation muss daher alles dafür tun, dass Pflegekräfte die digitale Technik akzeptieren und in ihre Pflegearbeit integrieren können.“
