Die Tuberkulose ist eine ansteckende Krankheit. Sie ist eine häufig mit uncharakteristischen Beschwerden (Husten, Müdigkeit, leichtes Fieber u. a.) beginnende Infektionskrankheit, die vor allem die Lunge befällt, aber auch andere Organe betreffen kann (weitere Informationen zur Tuberkulose finden auf der Seite des Robert-Koch-Institutes).
Um eine Ausbreitung im Körper zu verhindern und eine Ansteckung weiterer Personen zu verhüten, sind das frühzeitige Erkennen und der Beginn der medikamentösen Behandlung wichtig.
Eine Behandlung ist langwierig und konsequent durchzuführen, da es sonst zu einem erneuten Ausbruch der Krankheit, zur Unwirksamkeit von Antibiotika (sog. Resistenzentwicklung) und durch Ansteckung zu weiteren Erkrankungsfällen kommen kann.
Die Aufgaben der Tuberkuloseberatung sind die Ermittlung und Untersuchung von Kontaktpersonen zu Tuberkuloseerkrankten, deren Begleitung und Überwachung während einer ambulant oder stationär durchgeführten antituberkulösen Therapie sowie weitere Verlaufskontrollen nach Beendigung der Therapie.
Die Untersuchung erfolgt zumeist mit Hilfe eines Bluttestes (Quantiferon-Test), der im Gesundheitsamt durchgeführt wird. Bei Erwachsenen über 50 Jahren ist in der Regel ein Röntgenbild der Lunge erforderlich. Sofern eine Behandlung erforderlich sein sollte, werden diese Personen anschließend während einer ambulant durchgeführten antituberkulösen Therapie begleitet und überwacht.
